Porträt Matthias Haselbacher
Mein Name ist Matthias Haselbacher, 37 Jahre. Geboren und aufgewachsen bin ich in Oberbayern, seit 15 Jahren lebe ich in Innsbruck. Ich bin derzeit Arzt in der Facharztausbildung Orthopädie und Traumatologie an der Universitätsklinik in Innsbruck. Seit 14 Jahren engagiere ich mich außerdem für die Bergrettung und bin dort derzeit aktiver Bergretter und Ortsstellenarzt der Bergrettung Innsbruck und der Fachreferent Medizin des Österreichischen Bergrettungsdienstes.
Afrika hat für mich schon immer einen besonderen
Reiz
Alexander Brunner
ist seit vielen Jahren ein Arbeitskollege von mir, über ihn habe ich auch
seinen Bruder Marc und ihre Idee zu dieser Reise kennen gelernt. Als dann das
Angebot kam, mit zu fahren, habe ich nicht lange gezögert! Afrika hat für mich
schon immer einen besonderen Reiz. Reisen in Europa wird immer einheitlicher -
die Fußgängerzonen gleichen sich immer mehr, ganz unabhängig in welchem Land
man ist, alles ist genormt und bekannt. Afrika stelle ich mir als das Gegenteil
vor.
Als Reisenden
haben mich die Fahrten als Jugendlicher mit den Pfadfindern geprägt. Kein Geld,
historische Ausrüstung, kein Handy, keine Taschenlampen und kochen nur über dem
Feuer. Bis heute waren das meine eindrucksvollsten Reisen, völlig unabhängig
vom bereisten Land.
Ehrenamtliche Tätigkeiten begleiten mich bereits seit seiner Jugend: Pfadfinder, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Obdachlosenhilfe... Ich bin fest davon überzeugt, dass jemand der unser Glück hat und gesund in einem heilen Umfeld aufwachsen kann, am besten mit ehrenamtlicher Tätigkeit etwas von diesem Glück zurückgeben kann.
Ehrenamtliche Tätigkeiten begleiten mich bereits seit seiner Jugend: Pfadfinder, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Obdachlosenhilfe... Ich bin fest davon überzeugt, dass jemand der unser Glück hat und gesund in einem heilen Umfeld aufwachsen kann, am besten mit ehrenamtlicher Tätigkeit etwas von diesem Glück zurückgeben kann.
Mit dem Motorrad
war ich bis jetzt nur in Europa unterwegs. Vor dem Syrienkrieg war ich
allerdings auch auf der Arabischen Halbinsel und in Marokko. Mit dem Motorrad
erlebt man das Land viel mehr als mit dem Auto. Man ist ausgesetzter, und abhängiger,
aber man schafft mehr Kilometer als zu
Fuß oder mit dem Fahrrad. Trotzdem ist man gezwungen, sich mit dem Gepäck so
weit wie möglich zu reduzieren. Das Besondere an dieser Reise wird sicherlich
sein, in Gegenden zu kommen die keinen Tourismus und keinen Transitverkehr
kennen. Es kann schwierig werden sich zu orientieren und sich verständlich zu
machen. Des Weiteren belasten wir unser Material, vor allem unsere Motorräder,
sehr. Nicht überall wird es die Möglichkeit geben, an Teile und an Werkstätten
zu kommen, was vermutlich eine der größten Herausforderungen werden könnte. Für
meine Mutter ist es daher eher schwer zu verstehen, dass ich mich auf dieses
Abenteuer begebe („Wer bitte macht im Sudan Urlaub?“). Meiner Frau bin ich
sehr, sehr dankbar, dass sie mich gehen lässt, mir drei Monate den Rücken frei
hält und mich sehr stark unterstützt!
Neben ihr werde
ich sicher auch unser gemütliches kleines Haus, die Nordkette, das ganze Karwendel,
Hötting, die Bergrettung und sicher irgendwann auch die Arbeit vermissen. Gar
nicht fehlen wird mir aber das Eilen von Aufgabe zu Aufgabe und das „Tanzen auf
vielen Hochzeiten“. Ich freue mich sehr, einfach nur den Fokus, heil von A nach
B zu kommen, zu haben!
Hey matthias have a great trip! Im right now with your brother (robert) having a drink in his goodbye party! Drive safe!
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