Nach Nairobi

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Reisetag 37

Kilometer 8046

Ganz gemütlich wachen wir in unserem exklusiven Heim am Fuße des Mt. Kenya auf. Die Maschinen werden klar gemacht. Jetzt noch mit Gepäck die Schotterpiste vom  Camp zurück zur Hauptstraße, dann kommen die letzten Kilometer nach Nairobi. Dort besuchen oder suchen wir Flo und seine Familie heim. Er ist ein alter Freund in Alex und beruflich in Kenia. Alex Familie und Marcs beste Freundin kommen ebenfalls zu Flo.
Dies wird unsere Halbzeitpause. Wir wollen einiges an den Maschinen machen damit sie die kommenden 7000 km auch so gut durchhalten wie bisher.
Die Strecke ist nicht weit aber schon seit Tagen warnt man uns vor dem Verkehr und der Kriminalität in Nairobi.
Auf der Straße gilt weiterhin das Recht des Stärkeren. Und es stimmt, auffällig viele völlig sinnlose und gefährdende Fahrmanöver fordern unseren Reaktionssinn. Es geht immer glimpflich aus, wir haben heute einen großen Vorteil, es ist Sonntag und daher weniger Verkehr.
Auf halber Strecke gönnen wir uns an einer Tankstelle ein Mittagessen. Kenia ist schon weit mehr organisiert als alle Länder zuvor.
In Nairobi wollen wir bald von der mittlerweile Autobahn abfahren und direkt zu Flo's Siedlung. Die Autobahn hat hier eine tolle Besonderheit: normal sind 110 km/h erlaubt. Dann kommen wie aus dem Nichts Speed Bumps, es ist nur noch 50 erlaubt und dann: ein Zebrastreifen!
Gut, also Autobahnen mit Zebrastreifen.
Irgendwie schaffen wir unsere Ausfahrten nicht und enden mit der Autobahn mitten in der Stadt an einem großen Busbahnhof. Genau da wo wir nicht hin wollten. Völlig überraschend würden wir aber nicht sofort überfallen, ausgeraubt oder angegriffen sondern können ganz normal wieder zurück fahren um dann richtig abzubiegen.
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Doch etwas im Stau kommen wir irgendwann im Rosslyn Valley an. Einer in sich geschlossenen Expat-Siedlung.
Eigentlich sind hier Motorräder verboten, als Pizzaboten auf Mopeds getarnte Einbrecher haben in der Vergangenheit wohl ein paar Häuser ausgeräumt.
Flo hatte für uns eine Ausnahme erwirkt. Bei der Einfahrt notiert der Wachmann unser Passnummern und Kennzeichen.
Dann sind wir da. Wir werden von Zsuzsanna, Flo und ihrer Tochter Ella herzlich empfangen.
Ein wunderschönes, sauberes Haus, alles funktioniert. 
Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben und uns geduscht haben merken wir in diesem Umfeld erst welch seltsame Gerüche uns anheften..
Abends wird gegrillt und viel erzählt, morgen kommen die weiteren, sehnsüchtig erwarteten Gäste an!

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